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Curriculum vitae geboren in Frankenberg/Eder
Irlandaufenthalt - erste Weberfahrungen 1980 Grundausbildung Bildweben bei Ursula Kircher, Marburg ab 1981 Werkstatt in Lichtenfels-Sachsenberg ab 1982 Kurse, Workshops 1984/85 freie Mitarbeiterin bei „Webe-mit" 1985 FK „Kunst" 1986 Gründung der Textilkunstgruppe „ aranea " 1990 FK „Moderne Kunst" 1992 Mit-Konzeption, Organisation „KUNST-SOMMER-FEST", Lfs-Sachsenberg 1993 Mit-Konzeption, Organisation „Kunst-Burg Lichtenfels lädt ein" 1994 „Kunst+Musik", Burg Lichtenfels 1994 Mit-Konzeption, Organisation „STADT-KUNST-STELEN-MENSCH" Internationales Kunstfestival in Frankenberg 1995 „Höhe und Weite", Mit-Konzeption, Organisation Kunstwettbewerb+Ausstellung, Burg Lichtenfels 1996 „Nach oben geschaut - Flügel gewachsen", Kunstworkshop 1997 „Europa- eine Idee wird Raum",Raumskulptur und Kunstworkshop, Korbach 1998 Gründung der „Initiative KulturOrt" 1998 Konzeption, Organisation „Kunst-zu-Tisch,Tisch-zu-Kunst", Apolda, LK Weimar 1999 Konzeption, Organisation „aufgeRÄUMt", Lichtenfels 1998 „Sonne + Regen", Installation (Bürogebäude Wagner-Solartechnik,Cölbe)+ Buch 1999 Konzept, Organisation „Dort, wo das Leben spielt- Reise zu einem ganz und gar ungewöhnlichen Goethe-Spektakel" 2000 Studienreise nach Westafrika, Konzeptionen zur kulturellen Zusammenarbeit 2003 Konzept und Organisation „Imagine" und „Woodart" 2003/4 Südindien 2004 Konzept/ Organisation „bewegter wind", Plaudergänge 2005 SiTaR-Projekte „Landart-Konferenz" und Kulturagentur ago3, bewegter wind "Dem Wind zum Spiel" 2006 SiTaR-Projekte „Landart-Konferenz" und Kulturagentur ago3, bewegter wind 2006 Surinam (Südamerika),Erkundungsreise im Regenwald
2000 Kunstpreis der Russischen Akademie der Künste 2000 Kulturpreis des Landkreises Waldeck-Frankenberg
Werke im öffentlichen und privatem Raum
Ausstellungen 1982 Schwedisch-deutsche Ausstellung, Allmersbach 1983 Kunstmarkt Göttingen Deutsch-belgische Ausstellung, Arolsen 1984 Galerie" Die goldene Schale", Göttingen 1985 „Galerie von Frankenstein", Holzminden 1986 „Töpferei-Cafe", Lichtenfels 1987 Handwerkskammer Rhein-Main, Frankfurt 1988 Kurmuseum, Bad Wildungen 1989 Galerie „Kunst+Raum", Köln Info-Center Brandkasse, Kassel 1990 Kreishaus Korbach 1991 "Syndicat d'Initiatif", Brou, Frankreich 1992 „Kunst-Sommer-Fest" ,Sachsenberg 1993 Installation „Innenräume", Galerie am Markt, Hofgeismar „Kunst- Burg Lichtenfels lädt ein" „Kunst Wagen", Autohaus Maurer, Frankenberg 1994 „STADT-KUNST-STELEN-MENSCH", Internationales Kunstfestival, Frankenberg „Kunst+Musik", Burg Lichtenfels 1995 „Höhe + Weite", Burg Lichtenfels 1998 Kunst zu Tisch - Tisch zu Kunst", Apolda Internationale Fahnenbiennale, Budapest „aufgeRÄUMt" , Lichtenfels 1999 „5 Jahre Frankenberger Stelen-Mensch" „In Reih und Glied" , Installation "In Reihen sich wenden", Korbach „Dort, wo das Leben spielt- Reise zu einem ganz und gar ungewöhnlichen Goethe- Spektakel" 2000 „Irida - Spring Salon 2000", Moskau, Kunstpreis der Russischen Akademie der Künste „Irida - Bestowal Exhibition", Moskau „Talk on Texture", Universitätsbibliothek Kassel 2001 „Stadt und Geflecht", Lichtenfels (Bayern) 2002 Fahnenausstellung, Deggendorf „Reaktionsbild", Calw 2003 Jubilee-Exhibition, Moskau „Imagine" „WoodArt" 2004 „bewegter wind", Ederseeregion „Erosion and Renaissance", Balarat, Australien + www 2005 « Sternenausstellung », Synagoge Vöhl
ArbeitsaspekteBasis meiner Arbeit sind die Neugierde auf Kunstvokabeln und die Faszination, die von dem Gedanken ausgeht, daß allem eine textile Struktur zugrunde liegt. Kunstvokabeln sind der Versuch, eine Sprache jenseits der Sprache zu finden. Der Ausdruck, der Versuch der Mitteilung, der Kommunikation ist ein Grundbedürfnis. Bildzeichen aus allen Kulturen der Welt zeigen, daß es eine kulturenübergreifende Symbolsprache gibt. Deren Entstehen war der Beginn der Kunstsprache. Sie war Anlass für mich, die Essenzen, die Abstraktion meiner Weltwahrnehmung in Zeichen, in Bilder, in Geschichten, in Objekte und in Projekte zu formen. Einen neuen, eigenen Ausdruck zu entdecken, der als Metapher, als eine Ahnung zum Betrachter findet, ist spannende Künstlerarbeit. Wenn Kunst die Möglichkeit hat, aufzuzeigen, wie faszinierend der Weg von der Idee zur Realisation ist, wird klar, welche Bedeutung sie mit all ihren Widersprüchen für das Leben eines jeden Menschen haben kann. Menschen zu verrücken- sie vielleicht aus der Routine üblicher Wahrnehmung, Aussage, Darstellung bewegen zu können, all ihre Sinne zu reizen, ist für mich ein wichtiger Teil meiner Aufgabe. Ungewöhnliche Orte und Räume für Kunst- und Kulturpräsentation zu finden, ist eine Tür zum Publikum. Wenn Künstler verschiedenster Medien zu einem Thema arbeiten, verdeutlicht das so sehr die Vielfältigkeit der Möglichkeiten, die multiplen Facetten der Kunstsprache und ihrer Anwendbarkeit. Konzepte für solche Zusammenarbeit zu entwickeln und Wege der Umsetzung zu gehen ist für mich echte Konzeptkunst. Textile Strukturen sind ein weiterer Aspekt meiner Arbeit. Fasern in weichen oder struppigen Geweben regen die haptische Wahrnehmung an. Das Schwelgen im Stofflichen. Die Kombination mit nicht-textilen Materialien ermöglicht spannende Gegensätze. Ich entdecke textile Strukturen, Gewebe in fast allen Lebensbereichen. Selbst das Denken, die Empfindung, die Erinnerung, unsere Tagesabläufe, unsere Motivationen sind verwebt mit Ihrem Umfeld. Da kommen mehrdimensionale Gewebe zustande. Das hat mich nicht zuletzt zu der Idee der gewebten, wachsenden Räume gebracht. Räume in textiler Bindung mit nicht-textilen Materialien zu bauen/ weben und dann die weitere Gestaltung Rankpflanzen zu überlassen, die den textilen Strukturen folgen ist eins meiner neueren Arbeitsfelder. Meine Themen sind Strukturen-Texturen, Entwicklung-BeWegung und begehbare, wachsende Räume und ich bin auf dem Weg zu ihnen. 5/2000 |